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Übersetzungstext der Lektion 17
Die Griechen zerstörten einen großen Teil der Stadt Troja.
Viele Trojaner sind getötet worden, viele Häuser sind zerstört, überall sieht man Flammen und Ruinen.
Allein die Burg des Priamus welche durch starke Mauern vor dem Feind geschützt ist, ist noch nicht erobert worden.
Nur Aeneas der bei dem Tempel der Minerva ist leistet noch Wiederstand.
Dann rannte er zu der Burg des Königs sofort rief er um Hilfe, er kam durch eine verborgene Tür in die Burg.
Mit einigen starken Gefährten blieb Aeneas der oberste stehen und sie hielten den Feind von der Burg fern.
Doch dieser überschüttete sie trotzdem mit Geschossen bis an die Grenze der Burg.
Endlich wurde der Zugang der Burg mit Gewalt geöffnet, und die Griechen dringen in die Burg ein, schon töten sie den ersten Trojaner.
Die übrigen hatten Angst und verließen Fluchtartig die Burg.
Aeneas wurde auf dem Dach der Burg zurückgelassen auf einmal erschien Venus seine Mutter.
Sie fasste ihren Sohn bei seiner rechten Hand und sagte „Sohn“, „Mein Junge bis jetzt lebt dein Vater Anchises und es lebt seine Ehefrau Creusa Ascaniusque noch.
Es ist nicht dein Schicksal in Troja zu sterben. Deshalb ist es an der Grenze die Strapaze aufzuerlegen, suche dein Heil in der Flucht.
Diese Worte seine Mutter führen Aeneas pflichtbewusst und eilig zur zurückgelassenen Burg hinter den Flammen von den Häusern der Feinde.
Er weicht zurück als er ein Geschoss an der Stelle wo die Flammen sind sieht; denn die Göttin führt den Sohn. Doch der Vater des Anchisis weigerte sich trotzdem in dem von den Feinden eroberten und zerstörten Troja zurückzubleiben.
Damit er nicht durch die Tränen des Ascanius von Kreusa bewegt wird, als plötzlich eine Flamme um den Kopf des Ascanius gesehen wurde.
Lektion 18
Aeneas und seine Begleiter, welche von den Gefahren des Meeres befreit waren, stiegen von den Schiffen ab.
Die Gefährten betrachteten fröhlich das schöne Land, die dichten Wälder und die schönen Flüsse, der fromme Aeneas aber suchte unverzüglich den Tempel des Apollo auf.
Dort opferte er dem Gott für seine Rettung und die seiner Leute.
Vor dem Tempel selbst ist eine gewaltige Höhle von Sybille aus Cumae in den Felsen geschnitten.
Dorthin ging Aeneas nach dem opfern, denn er wollte Sybille persönlich um Antworten über die Zukunft bitten.
Hundert Eingänge führen in die Höhle, von wo hundert Stimmen vorstürzen, die Antworten der Sybille.
Aeneas war kaum an die Schwelle der Höhle herangekommen, als er die große, grässliche Stimme der Sybille hörte.
Erschrocken blieb er stehen und sagte:
„Du heilige Wahrsagerin, die alles Zukünftige weiß, sag mir:
Wann wird den Trojanern Ruhe vor den Mühen gegeben?
Wo werden die Trojaner neue Wohnsitze haben?
Wo werden sie ihre Häuser, Tempel und Städte bauen?
Wessen Hilfe werden wir gegen die Feinde im unbekannten Land erflehen?
Von wem werden wir aufgenommen werden?
Wem von den Göttern wird es gefallen uns zu helfen?
Einst werde ich Apollo aus massiven Marmor einen Tempel erbauen und dir persönlich einen heiligen Ort in unserem neuen Wohnsitz errichten.
An diesem Ort werde ich selbst alle von dir gesammelten Prophezeiungen niederlegen“ Z.17
Schon standen hundert riesige Tore offen, die Antworten der Hellseherin persönlich wurden gehört:
„Du, der so große Gefahren des Meeres überwunden hast, sei gegrüßt, Sohn der Venus!
Hör, denn ich werde dir von der Zukunft singen:
Die Trojaner werden bald nach Latium kommen, jenes Land wird sie aufnehmen.
Aber sie werden nicht willkommen sein.
Ich sehe Kriege, schreckliche Kriege, die sie mit den Völkern Italiens führen werden.
Ein neuer Achilles ist schon in Latium geboren worden, welcher selbst der Sohn einer Göttin ist.
Dieser wird euch lange von Latium fernhalten und ihm wird Iuno, die feindliche Göttin der Trojaner, in die Irre führen.
Ich sehe voraus, dass ihr die Hilfe der Völker und Städte der Italiener vergeblich erflehen werdet.
Vergeblich werdet ihr mit den Feinden selbst über den Frieden verhandeln.
Dies alles wird dich nicht hindern das was dir das Schicksal vorher gesagt hat zu erfüllen:
Du wirst in allem Unglück nicht ausweichen, sondern den Feinden entgegen gehen.
Du wirst ein Beispiel sein von Tapferkeit.
Ich weiß, dass ihr Trojaner schließlich die Feinde überwinden werdet und eure neue Wohnsitze in Latium machen werdet.“
Mit diesen Worten eröffnete sie den Trojanern ihre Zukunft.
Aeneas antwortet in neuer Hoffnung geführt:
„Alles, was du über zukünftige Strapazen gesungen hast, ist für mich nicht unerwartet.
Alles habe ich schon gedacht.
Trotzdem hoffe ich, dass die Götter uns von den Gefahren befreien werden.
Ich weiß, mit Sicherheit dass die Trojaner später nicht nur Herren von Italien, sondern sogar von der ganzen Welt sein werden.“